Erzähl mal, Hagen. Vielfalt findet Stadt!
Warum Menschen ihr Zuhause verlassen und anderswo neu anfangen, hat die unterschiedlichsten Gründe: Kriege, politische Entscheidungen, Verfolgung, Naturkatastrophen, wirtschaftliche Zwänge oder familiäre Gründe. Manche Menschen machen sich auch ganz bewusst auf den Weg in ein neues Leben, in ein anderes Land. Was auch immer der Anlass war – am Ende sind es alles Menschen mit ihren sehr persönlichen Geschichten und Werdegängen. Und genau diese Geschichten will das Projekt “Erzähl mal, Hagen! Vielfalt findet Stadt” erzählen.
Das Format lädt ein, genau hinzuhören. In intimer Atmosphäre erzählen vier Hagener:innen mit Zuwanderungsgeschichte, von ihrem individuellen Weg nach Hagen. In Selbst-Erzählungen teilen die “Erzähler:innen” ihre persönliche Lebensgeschichte mit den Zuhörer:innen. Zuwanderung erscheint hier nicht abstrakt oder statistisch, sondern als hörbare biographische Lebenserfahrung. Die “Erzähler:innen” berichten vom Aufbruch, möglicherweise von Flucht und Ankunft, Familie, Heimweh, Arbeit und Diskriminierung. Sie berichten aber auch von Solidarität, Liebe, Zugehörigkeit und Erfolg.
Musik spielt an dem Abend auch eine wichtige Rolle, weil sie ausdrücken kann, was Worte manchmal nicht fassen. Lokale Künstler:innen begleiten den Abend musikalisch. Ihre Klänge verbinden Herkunft und Gegenwart und schaffen Raum für Emotionen.
Ein “Erzählabend” soll im AllerWeltHaus, der zweite in den Räumen des Caritasverbandes stattfinden.