Fasia Jansen – Gedenken und Widerstand (Festival)

KollektivAfrik NRW, Bochum

Kollektiv Afrik NRW kuratiert und organisiert das mehrtägige Festival „Fasia Jansen: Gedenken und Wiederstand" (Unforgotten) vom 17. bis 19. September 2026 im Bahnhof Langendreer in Bochum. Das Festival ist in Kooperation mit der ISD – Initiative Schwarze Menschen in Deutschland, dem Bahnhof Langendreer, dem Fritz-Hüser-Institut für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, der Stiftung Fasia Jansen, dem DGB sowie der Queer*feministischen Bibliothek und Archiv LIESELLE. Das Festival verbindet Ausstellung, Workshop, Podiumsgespräch und Konzert und rückt zeitgenössische Schwarze Kunst und Perspektiven in den Mittelpunkt. Im Gedenken an die Schwarzen Opfer des Nationalsozialismus schafft „Fasia Jansen-Gedenken und Widerstand" einen Raum für Bildung, künstlerische Praxis und Empowerment.

Geplant ist das dreitägige Festival „Fasia Jansen – Gedenken und Widerstand“, das an Schwarze Opfer des NS-Regimes erinnert und Leben sowie Vermächtnis von Fasia Jansen würdigt – als NS-Überlebende, afro-deutsche Sängerin und engagierte Gewerkschafterin im Deutscher Gewerkschaftsbund. Ihr Einsatz für Solidarität, Antirassismus und feministische Perspektiven bildet den inhaltlichen Kern des Festivals. 

Schwarzes Leben ist seit dem späten 19. Jahrhundert Teil deutscher Geschichte. Während der NS-Diktatur wurden schätzungsweise 1.500–3.000 Schwarze Menschen verfolgt, interniert, zwangssterilisiert oder ermordet. Viele ihrer Biografien sind bis heute kaum sichtbar oder bekannt. Das Festival verbindet Erinnerung, politische Bildung und künstlerische Praxis, um diese Geschichten öffentlich zu würdigen. 

Das Programm umfasst: 

  1. Eine Vernissage & Ausstellung mit drei jungen Schwarzen Künstler*innen aus NRW (Open Call) 

  2. Workshops und Vorträge, darunter ein „Black Safer Space“ in Kooperation mit der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland

  3. Ein Abschlusskonzert mit Schwarzen Musiker*innen in Kooperation mit Culture Renaissance

Ziel von „Fasia Jansen – Gedenken und Widerstand“ ist es, Gedenken, Empowerment und gewerkschaftliche Selbstorganisierung miteinander zu verbinden und Schwarze Geschichte als Teil der deutschen Erinnerungskultur sichtbar zu machen.

https://kollektiv-afriknrw.de/