Li-Heng Kuo
Kuo, Li-Heng Kuo 郭立衡, ist eine taiwanesische trans Choreografin und somatische Künstlerin, die in Deutschland lebt.
Ihre Arbeit bewegt sich zwischen zeitgenössischem Tanz, körperbasierter Improvisation, Stimme und Performance. Im Mittelpunkt ihrer Praxis steht „Secondary Body“, eine somatische und philosophische Methode, die einen temporären Raum schafft, um gewohnheitsmäßige Muster und vererbte Identitäten außer Kraft zu setzen. In diesem Raum reagiert der Körper, bevor er versteht, und Wahrnehmung, Handlung und Selbst können sich in Echtzeit neu ordnen.
Ihre künstlerische Praxis erforscht Präsenz, Verletzlichkeit, Sensibilität und soziale Verbundenheit. Sie schafft Performances, in denen Körper, Stimme, Klang und Aufmerksamkeit sich gegenseitig beeinflussen und Räume für tiefere Wahrnehmung und kollektive Erfahrung eröffnen.
Ihre Arbeiten wurden in der Tanzwerkstatt Europa, am FFT Düsseldorf und im ChoreoLAB am Emma Theater Osnabrück präsentiert.