Erzähl mal, Hagen! Vielfalt findet Stadt
Zwei Erzählabende laden ein, genau hinzuhören. In intimer Atmosphäre erzählen vier Hagener:innen mit Zuwanderungsgeschichte, immer zwei pro Erzählabend, von ihrem individuellen Weg nach Hagen. Die “Erzähler:innen” teilen ihre persönliche Lebensgeschichte mit den Zuhörer:innen. Zuwanderung erscheint hier nicht abstrakt oder statistisch, sondern als hörbare biographische Lebenserfahrung. Die “Erzähler:innen” berichten vom Aufbruch, möglicherweise von Flucht und Ankunft, Familie, Heimweh, Arbeit und Diskriminierung. Sie berichten aber auch von Solidarität, Liebe, Zugehörigkeit und Erfolg.
Hagen ist die vielfältigste Stadtgesellschaft Nordrhein-Westfalens: fast jede:r zweite Hagener:in hat eine Zuwanderungsgeschichte. Diese Vielfalt prägt die Stadt und hinter jeder Zuwanderung steckt eine eigene und individuelle Geschichte, oft jedoch ungehört. Das Projekt „Erzähl mal, Hagen! Vielfalt findet Stadt“, gefördert von Interkultur Ruhr, dem Regionalverband Ruhr und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, bringt vier dieser Geschichten von Hagener:innen auf die Bühne.
Für die Zukunft gesichert werden die Lebensgeschichten und biographischen Interviews, die im Vorfeld im vertraulichen Gespräch mit dem Sozialwissenschaftler Marvin Marlon Homann (ausgebildet FU Passau, HU Berlin und TU Dortmund) geführt wurden, im Archiv „Deutsches Gedächtnis“ des Instituts für Geschichte und Biographie der FernUniversität Hagen.
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