Flucht, Migration, Globale Mobilität – aus Sicht der zweiten Generation

Mit Anujah Fernando, Julia Wadhawan, Min-Dju Jansen

Tag
Donnerstag,
Uhrzeit
Uhr
Ort
Mittelhalle
Format
Panel

Wie bearbeiten wir Leerstellen im Geschichtsbewusstsein? Und was bedeutet es, die zweite Generation zu sein?

Personen, die nach Deutschland geflüchtet oder migriert sind und Tätigkeiten als Gastarbeiter:innen, günstige Arbeitsmigrant:innen, Pflegekräfte arbeiteten oder sich in der Gastronomie selbstständig machten, standen selten als Subjekte im Fokus der Öffentlichkeit. Einige ihrer Kinder haben die Wut über die Unsichtbarkeit zur Grundlage für ihre Recherchen oder zur Basis ihrer künstlerischen Arbeit gemacht.Die ersten Personen, die nach Deutschland geflüchtet oder migriert sind, haben durch ihre Tätigkeiten als Bergbauarbeiter:innen, Pflegekräfte oder günstige Arbeitsmigrant:innen nicht im Fokus der Öffentlichkeit gestanden. Einige ihrer Kinder haben die Wut über die Unsichtbarkeit ihrer Geschichten zum Anlass für ihre Recherchen oder künstlerische Arbeit genommen.

Im Gespräch mit Julia Wadhwan vom Online-Archiv „Who cared?”, Min Dju Jansen von der Recherchearbeit „Stadt der Vielen” und der Filmemacherin und Kuratorin Anujah Fernando geht es um den Prozess des intergenerationalen Drucks, ein “guter Ausländer” zu sein, aber auch über die Stärke, die durch das Finden von Antworten auf der Suche nach der eigenen Zugehörigkeit entsteht. 

Mitwirkende