Unsere Arbeit und unser Auftrag

Das Ruhrgebiet ist seit Generationen von Migration geprägt. Trotzdem sind Zugänge zu Ressourcen, Förderungen und Sichtbarkeit im Kulturbetrieb noch immer ungleich verteilt. Viele Perspektiven bleiben unterrepräsentiert. Deshalb stellen wir die Fragen: Wer wird gesehen? Wer wird gehört? Und wer fehlt noch? 

Das Modellprojekt Interkultur Ruhr ist eine Plattform für Kunst, Kultur und Vernetzung im Ruhrgebiet. Seit 2010 unterstützen wir Künstler:innen, Kulturschaffende und Projekte, die postmigrantische Perspektiven in die Kulturlandschaft bringen – initiiert vom Regionalverband Ruhr und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW.

Der Förderfonds orientierte sich 2015 an der Idee, Menschen nach Flucht und Migration den Zugang zu kulturellen Netzwerken zu erleichtern und Begegnungen auf Augenhöhe zu schaffen. Heute arbeiten wir daran, langfristige Strukturen für mehr Vielfalt im Kulturbereich aufzubauen. 

Mit Förderprogrammen wie der Projektförderung und dem Time To Breathe Fellowship, mit Beratung, Qualifizierung und einem Festival in wechselnden Städten schaffen wir Räume für Austausch, Zusammenarbeit und neue künstlerische Perspektiven. Unser Ziel ist es, einen Kulturbetrieb zu schaffen, in dem Herkunft oder Aufenthaltsstatus nicht darüber entscheiden, wer sichtbar wird und wessen Stimmen gehört werden. 

Interkultur Ruhr arbeitet im Ruhrgebiet – und mit den Menschen, die diese Region prägen. 

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Team

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Förderung

Für das Stärken von Zusammenarbeit und Vielfalt

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Fellowship

Für das Weiterentwickeln der eigenen künstlerischen Praxis

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Festival

House of Namus, Quings of Ruhr Gala 2024: Quing of Ruhr. Foto: Sören Meffert

Für die Sichtbarkeit der Kunst- und Kulturszene

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