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Africa Positive – Interview mit Veye Tatah

Veye Tatah, Africa Positive e.V.

Africa Positive – Interview mit Veye Tatah

von: 
Fabian Saavedra-Lara

FSL = Fabian Saavedra-Lara
VT = Veye Tatah

2017 kooperiert Interkultur Ruhr im Rahmen der Listening Session mit dem DJ und Produzenten Esa beim Afro-Ruhr Festival (01.07.2017) sowie im Rahmen des Afro-Tech Fests mit dem Dortmunder Verein Africa Positive.

Das Afro-Tech Fest (Eröffnung: 20.10.2017) umfasst eine mehrmonatige, internationale Ausstellung und Festivalwoche mit Gesprächen, Performances, Workshops, Filmen und Musikprogrammen rund um reale und imaginierte Zukunftsvisionen aus Afrika und der Diaspora. Dabei treffen Künstler*innen, die sich mit dem Phänomen des Afrofuturismus in verschiedenen Medien auseinandersetzen, auf Denker*innen und Macher*innen aus verschiedenen Regionen Afrikas, die mit innovativen Ideen neuartige Technologien entwickeln. Das Projekt wird vom Hartware MedienKunstVerein (HMKV) in Kooperation mit Interkultur Ruhr, Africa Positive und dem medienwerk.nrw Ende Oktober in Dortmund veranstaltet.

Einen ersten Einblick in die Themen des Afro-Tech Fests gibt es beim Kinoabend „Afro-Tech“ – Filme über Technologie und Science-Fiction. Das Programm mit vier Kurzfilmen, kuratiert von Alex Moussa Sawadogo (Afrikamera/Berlin), findet am Freitag, 23. Juni 2017, ab 20:00 Uhr im Kino des Dortmunder U statt, anlässlich des Afro-Ruhr Festivals 2017, organisiert vom Büro medienwerk.nrw (Träger des Büros: HMKV) in Kooperation mit dem Kino im U, Afrikamera – Aktuelles Kino aus Afrika und Africa Positive.

Im Gespräch mit Fabian Saavedra-Lara, Co-Kurator der Afro-Tech Ausstellung und Festivalwoche, spricht Veye Tatah, Gründerin und Leiterin von Africa Positive, über die Geschichte und Aufgaben des Vereins.

 

FSL: Hallo liebe Veye, ich freue mich, dass ich bei dir zu Gast sein darf. Es stehen einige Veranstaltungen an, bei denen wir zusammenarbeiten werden: Es gibt eine große Kooperation im Rahmen des Afro-Tech Fests im Oktober zwischen den Institutionen, mit denen wir arbeiten. Jetzt steht das Afro-Ruhr Festival an – mit dem Filmprogramm und der Listening Session mit Esa Williams, die das Büro medienwerk.nrw, respektive Interkultur Ruhr beitragen werden. Und ich finde es schön, jetzt mit dir hier zu sitzen und zu erfahren: Was ist die Geschichte von Africa Positive, vom Verein? Was ist deine eigene Geschichte, wie bist du dazu gekommen, den Verein zu gründen? Was ist dein Interesse in der Vereinsarbeit, was sind die Aufgaben?

Vielleicht fangen wir erstmal mit einem kleinen Rückblick an. Wie ist Africa Positive entstanden?

VT: Ich bin 1991 aus Kamerun nach Deutschland gekommen, ich wollte hier studieren. Als 19jährige kommt man mit sehr viel Euphorie nach Europa – klar, als junges Mädchen. Jeder träumt wegen der Bilder, die wir bei uns zu Hause sehen, von Europa. Europa ist immer schön, alles toll, Reichtum. Und ich sage ehrlich: Sehr viele Jugendliche träumen immer davon, dieses Europa irgendwann mal zu sehen. Dann kam ich hierher und klar, es war auch ein Paradies, wie man sich das von diesen Bildern her vorgestellt hat. Nur eines hat mich sehr gestört, als ich angefangen habe, deutsches Fernsehen zu gucken und Zeitungen zu lesen: Dass alles, wenn es um Afrika geht, immer negativ war. Ich komme aus einem Land, das kein Kriegsland ist. Wir kennen in Kamerun diese Hungerkatastrophen oder Kriege nicht. Ich bin in einem sehr gut aufgehobenen Umfeld aufgewachsen. Und dann kam ich hierher nach Deutschland, und es wird mir vorgeführt: Alle Afrikaner*innen leiden an Hunger, es gibt immer Krieg, überall. Ich sage, nein, das ist nicht das Afrika, das ich kenne. Es gibt vielleicht Kriege in Somalia oder im Süd-Sudan. In Kamerun gibt es keinen Krieg. In Ghana gibt es keinen Krieg. Warum generalisiert man immer so? Das ergibt immer ein allgemeines Bild, das auf alle Menschen afrikanischer Herkunft ausgeweitet wird, und das hat mich lange gestört. Ich habe gedacht: Es muss die Aufgabe von Afrikaner*innen sein, Aufklärungsarbeit zu leisten, den Menschen hier zu zeigen: Es kann Krieg geben oder Hunger, aber Afrika ist ein riesiger Kontinent. Sehr viele Deutsche dachten immer, Afrika sei ein Land, und alle sprechen "Afrikanisch". Europa ist auch nicht "ein Land". Ich habe es mir zur Herzensangelegenheit gemacht, diese Aufklärungsarbeit zu machen. Und was blieb mir übrig? Eben einen Verein zu gründen.

FSL: Um also ein differenzierteres Bild der Diversität in Afrika in der Öffentlichkeit stark zu machen.

VT: Genau, über die afrikanische Kultur. Diese Vielfalt. Afrika hat über 3.000 Sprachen. Du kannst dir nicht vorstellen, was für eine Vielfalt in diesem Kontinent herrscht. Alles ist vertreten auf diesem Kontinent. Deswegen ist unser Motto: Afrika ist ein bunter Kontinent. Hier in Europa sagt man, Afrika sei ein schwarzer Kontinent und das ist auch schon wieder verallgemeinernd. Mit unserer Arbeit versuchen wir, eben diese Buntheit, diese Vielfalt stark zu machen. Es gibt auch viel Extremes auf dem Kontinent, aber alles ist vorhanden. Und deswegen sehen wir es als Aufgabe, diese Arbeit hier zu machen.

FSL: Ihr habt eure Büros hier im Fritz-Henßler-Haus in Dortmund. Vielleicht könntest du einmal kurz beschreiben, was die Aufgaben des Vereins sind?

VT: Nach der Gründung des Vereins war unsere Aufgabe, das Magazin 'Africa Positive' zu machen, das wir auch noch bis heute vierteljährlich herausgeben. Mittlerweile machen wir Bildungsarbeit für Erwachsene und für Schulkinder. Wir bieten kostenlose Deutschkurse an, Nachhilfe und Hausaufgabenbetreuung für Kinder und wir machen auch laufende Beratung. Wir sind eine Anlaufstelle. Es kommen Menschen mit allen möglichen Nationalitäten zu uns. Früher waren wir sozusagen das Angebot für Menschen afrikanischer Herkunft. Mittlerweile kommen alle möglichen Leute, und das ist gut so. Die interkulturelle Öffnung findet auch bei uns statt. Dass wir einfach unsere Angebote für alle öffnen können, das ist eine tolle Sache. Jede/r kann hier reinkommen mit Problemen. Wir beraten und geben Informationen weiter. Oder übersetzen und schreiben Briefe, Bewerbungen, alles. Und wir machen das alles ehrenamtlich.

FSL: Wie viele Menschen arbeiten hier?

VT: Wir sind zur Zeit um die 30 Ehrenamtler*innen. Jede/r hat verschiedene Aufgaben. Wir haben Ehrenamtler*innen, die sich nur um Deutschkurse kümmern, die sich nur um Kinder kümmern und die, die im Büro die Verwaltung machen oder auch die, die nur das Magazin machen, auch Artikel schreiben. Die sitzen dann aber überall in Deutschland.

FSL: Wie kam es zur Gründung des Afro-Ruhr Festivals?

VT: Das war eigentlich sehr witzig, denn 2010 war das erste Mal, dass die Fußball-WM nach Afrika gegangen ist, nach Südafrika. Im Fernsehen gab es sehr viele Berichte. Ich glaube, eine ganze Woche lang hat das ZDF sehr viele Beiträge über Afrika gezeigt. Und wir dachten, eigentlich ist das eine gute Gelegenheit, hier in NRW eine vielfältige Veranstaltung zu machen, die die afrikanischen Kulturen hervorhebt, aber in Verbindung mit den anderen Ruhrgebietskulturen. Denn hier leben so viele unterschiedliche Kulturen miteinander, Menschen aus verschiedenen Nationalitäten, dass man nicht nur zusammenkommen kann, um Fußball zu feiern, sondern auch um Musik aus anderen Ländern zu hören oder auch Gerichte aus unterschiedlichen Ländern zu probieren, und so haben wir eben dieses Festival hier gegründet.

FSL: Wie würdest du die Rolle von Africa Positive in der sehr diversen afrikanischen Diaspora in Dortmund und auch in der Region beschreiben in den vielfältigen Communities, die hier existieren?

VT: Ich sage mittlerweile, da wir jetzt fast der älteste afrikanische Verein sind, der auch sehr professionelle Strukturen hat, auch in NRW, dass wir auch wirklich als ein Zentrum dienen. Leute rufen von überall her in Deutschland an, wenn sie Informationen über Afrika haben möchten. Die rufen immer in Dortmund an. Oder wenn ein Mensch afrikanischer Herkunft im Krankenhaus liegt und er keine Verwandten hat, ruft das Krankenhaus immer hier an, um zu fragen, ob wir helfen können. Das hat sich so entwickelt. Es ist nicht so, dass wir uns das so vorgestellt haben, sondern die Leute nehmen unsere Arbeit sehr ernst. Und die wenden sich an uns, wenn es um irgendwelche Angelegenheiten in Bezug auf Afrika geht. Und das Gute an Africa Positive ist, dass wir nicht länderbezogen sind. Wir sind einfach "panafrican".

Für uns ist es sehr wichtig, dass wir einen Dialog zwischen Afrika und Europa fördern. Wir sind ein deutsch-afrikanischer Verein, nicht ein rein afrikanischer Verein. Deswegen fühlt sich jeder hier wohl; einfach weil wir einen Dialog mit beiden Kontinenten pflegen möchten – nicht nur einseitig – sondern wir wollen partnerschaftlich, auf Augenhöhe arbeiten.

FSL: Wie finanziert ihr eure Vereinsarbeit? Bekommt ihr Unterstützung von öffentlichen Stellen?

VT: Es ist immer sehr unterschiedlich. Wir als Vorstand stecken sehr viel Privatgeld in den Verein, schon seit der Gründung, um die Sache am Laufen zu halten. Und wir haben den Vorteil, dass der größte Teil unserer Arbeit auf Ehrenamt aufgebaut worden ist. Deswegen brauchen wir nur sehr wenige Finanzmittel, um die Personalkosten abzudecken. Und ja, Ressourcen: Wir bekommen jetzt Unterstützung von der Stadt Dortmund durch die Räumlichkeiten. Das ist auch eine sehr gute, starke Unterstützung von der Stadt, und wir freuen uns darüber. Und ab und zu kommen ein paar Spenden, aber wir sind nicht ein Verein, der aktiv auf Spendensuche geht. Jede/r kann uns und unsere Arbeit unterstützen, aber man bekommt immer irgendetwas im Gegenzug. Entweder unsere Magazin-Abos oder Einladungen zu Veranstaltungen.

FSL: Tauscht ihr euch aus mit anderen Vereinen oder Organisationen aus den afrikanischen Communities in Deutschland? Gib es da Kontakte oder auch Kooperationen?

VT: Ja, das machen wir. Wir haben 2010 von Africa Positive aus eine Initiative gestartet, die nennt sich 'Afrikaner in Dortmund', Afrido. Diese Initiative sollte eine Plattform sein, wo afrikanische Vereine in Dortmund und Umgebung sich regelmäßig treffen, Ideen austauschen können und wo große Vereine wie wir die kleinen unterstützen, Erfahrungen weitergeben. Denn es ist nicht einfach, einen Verein zu leiten. Und dadurch kann man die anderen kleinen Vereine empowern. Diese Initiative ist noch da. Mittlerweile haben wir sogar den ersten Vertreter im Dortmunder Integrationsrat, der eben auch die Interessen von Afrikaner*innen vertritt, und er ist von dieser Plattform gewählt worden. Dieses Netzwerk funktioniert. Aber es ist manchmal sehr mühsam, die verschiedenen Interessen unter ein Dach zu bringen. Wir arbeiten dran.

FSL: Vielleicht noch eine weitere Frage zum Afro-Ruhr Festival: Könntest du etwas über das Thema in diesem Jahr erzählen? Das ist ja sehr anschlussfähig zu den Dingen, die uns für unsere Kooperationen miteinander in diesem Jahr auch interessieren.

VT: Dieses Jahr haben wir das Schwerpunktthema "afrikanische Diaspora". Man sieht, fast in jedem Land gibt es Afrikaner*innen oder Menschen afrikanischer Herkunft. Das Thema hat sich einfach so ergeben, auch durch meine vielen Reisetätigkeiten, und auch durch die Kontakte hier, die wir durch unsere Arbeit mit Menschen aus anderen Kontinenten haben. Und da haben wir gedacht, warum nicht auch die lateinamerikanischen Länder, die sehr viele Schwarze in ihrer Bevölkerung haben, ins Festival einbinden? Deswegen machen dieses Jahr auch Menschen aus Kuba und Brasilien mit. Nächstes Jahr kommen noch weitere Länder dazu. Unser Ziel ist, dass unser Festival langsam in Richtung Internationalität geht, aber man muss das immer Schritt für Schritt erweitern.

FSL: Du hast ja auch einen Background in Computerwissenschaften, bist Informatikerin, und so hatten wir eine weitere Brücke zu dir, zum Verein, als wir uns auf die Suche nach Kooperationspartnern, nach Gemeinschaften, Menschen, Akteuren, Organisationen begeben haben, mit denen wir gemeinsam das Afro-Tech-Projekt in diesem Jahr initiieren können.

Im Afro-Tech-Projekt beschäftigen wir uns gemeinsam mit einer künstlerischen Strömung, die in der Diaspora, in der Afro-Diaspora, entstanden ist – mit dem Afrofuturismus. Diese künstlerischen Ideen sind mittlerweile nicht mehr nur in den USA beheimatet, sondern sie zirkulieren durch die Welt als ästhetische Praxis. Diese Arbeiten bringen wir zusammen mit technologischen Innovationen, vor allem mit Projekten im Bereich von digitalen Medien aus verschiedenen afrikanischen Regionen.

Das Projekt passt, glaube ich, sehr gut zu deinem Anliegen, ein differenzierteres Bild über Afrika stark zu machen, aber eben auch auf deinen Background als Computerwissenschaftlerin. Deshalb würde ich dich gern fragen, was du dir persönlich erhoffst oder versprichst von unserer bereits sehr gut gedeihenden Zusammenarbeit in diesem Jahr.

VT: Die Kooperation finden wir sehr, sehr gut. Wenn man einen "Otto-Normalverbraucher" auf der Straße über Afrika und Technologie oder Afrika und IT fragt, dann wird kaum jemand auf die Idee kommen, dass es irgendetwas in Afrika gibt, was mit IT zu tun hat und innovativ ist. Es geht einfach um diesen Aha-Effekt, der dazu führt, dass man sagt: "Ach! Das gibt es auch!" Oder: Ah, die haben auch Innovationen, die wir auch hier übernehmen können wie [das Währungssystem] M-Pesa oder solche Sachen. Dieses fehlende Wissen finde ich sehr schade; dass man wirklich immer die Augen zumacht und dass die Medien hier überhaupt gar nicht über dieses M-Pesa berichten. Aber wenn das in den USA gewesen wäre, hätten die deutschen Medien schon längst jeden Tag oder die ganze Woche lang nur darüber berichtet, dass es M-Pesa gibt. Nur weil es mit Afrika zu tun hat und es in den Köpfen der Journalisten immer noch diese Vorurteile gibt, übersehen sie immer solche Sachen. Aber es gibt so viele tolle Beispiele im Bereich IT. Und deswegen finde ich es sehr, sehr gut, dass in der Ausstellung und Festivalwoche solche Themen dargestellt werden. Das ist sehr wichtig für die aktuellen Diskussionen in unserer Gesellschaft.

FSL: Da wir gerade über zukunftsweisende Themen sprechen: Was wäre deine persönliche Wunschvorstellung, wo könnte der Verein Africa Positive in fünf Jahren sein?

VT: Oh, ich bin schon sehr bescheiden. (lacht) Ich bin eigentlich schon sehr, sehr bescheiden. Ich sag mal so, die Vereinsarbeit ist für uns Leidenschaft. Wir machen das gerne. Wir lassen die Arbeit auf uns zukommen, und für uns ist es sehr wichtig, dass unsere Arbeit einen Impact auf die Menschen hat. Dass wir einfach sehen, durch unsere Arbeit werden Familien empowered und bestärkt. Dass Kinder durch unsere Arbeit besser in der Schule werden. Das ist etwas, was ein Lächeln auf unser Gesicht bringt. Und wir wollen viel mehr Leute erreichen, viel mehr Kinder, viel mehr Familien unterstützen, diesen Weg zu schaffen. Wir sind auf einem guten Weg, wir sehen positive Ergebnisse und Entwicklungen, und ich denke, wenn wir viel mehr Freiwillige haben, die uns bei den verschiedenen Begleitungen und Beratungen von Familien helfen, dann können wir noch viel mehr erreichen.

FSL: Vielen Dank, liebe Veye, für das tolle Gespräch. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dir in diesem Jahr!

 

Veye Tatah ist Diplominformatikerin, selbstständige Beraterin und Projektmanagerin im Bereich Informationsmanagement sowie politische und kulturelle Angelegenheiten. Nebenbei ist sie Inhaberin des Catering-Service Kilimanjaro Food. Sie führt Workshops im Bereich interkulturelle Kompetenz sowie PR-Arbeit durch. Sie ist Gründerin des Vereins Africa Positive und Chefredakteurin des gleichnamigen Magazins. Für ihr Engagement erhielt sie im Februar 2010 das Bundesverdienstkreuz am Bande.

 

http://afroruhr.africa-positive.de

http://africa-positive.de

 

> 23.06.2017 „Afro-Tech“ – Filme über Technologie und Science-Fiction

> 01.07.2017 "Off the Record" – Listening Session #2: Esa, beim Afro-Ruhr Festival

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