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Das Wunder von Lohberg

Juli 2018 - Januar 2019
Parkwerk e.V.

Partizipatives Nachbarschaftsfilmprojekt spricht Wahrheiten aus, erstellt Zukunftsprognosen und entdeckt Wunder in Dinslaken Lohberg.

Das Wunder von Lohberg, Filmstill
Das Wunder von Lohberg, Filmstill
Das Wunder von Lohberg, Filmstill

Der Dinslakener Stadtteil Lohberg wird zur Filmstadt Emscherwood und Basisstation einer Reise durch die Geschichte der kulturellen Veränderungen in Deutschland. Regisseurin Ayse Kalmaz und Drehbuchautor Jost Krüger entwickeln in Zusammenarbeit mit Bewohner*innen Lohbergs die Webserie „Das Wunder von Lohberg“.

„Könnten wir durch Fiktion kulturelle Identitäten neu verhandeln?” (Ayse Kalmaz)

Die Arbeit basiert auf der Pilotfolge „Lohberg 46“ und besticht durch eine bewusste Vermischung von Fiktion und Realität, die es dem Team erlaubt, sich spielerisch und authentisch mit der Alltäglichkeit, den Fragen und den Träumen des Stadtteils zu befassen. Auf einer Reise durch Zeiten und Räume mit lokalen Persönlichkeiten werden irgendwo zwischen Dokumentarfilm, Science-Fiction-Thriller, Comedy und Stummfilm-Drama Wahrheiten ausgesprochen, Zukunftsprognosen erstellt und Wunder entdeckt.

„Wenn außen keiner weiß was ich innen habe. Mitten im Kopf. Das hat einen Vorteil. Der Nachteil ist: Wir wissen nix vom Anderen. Wie der Andere vielleicht ganz ähnlich, also wirklich drauf ist.” (ein Teilnehmer)

Das Projekt wird durch den Sportverein King’s Sport und PARKWERK e.V. vor Ort unterstützt. Das Kernteam der lokalen Akteure ist eine Gruppe junger Lohberger*innen, die in Zusammenarbeit mit dem professionellen Filmteam und Menschen aus dem Stadtteil zwischen 7 und 70 das Drehbuch recherchieren, entwickeln und umsetzen.

Parkwerk ist eine Gruppe von Lohberger Bürger*innen, die seit 2014 neue Formen der Gegenseitigkeit zwischen dem ehemaligen Zechengelände und dem Dinslakener Stadtteil Lohberg entwickeln. Zentrale Frage ihrer Arbeit ist, wie das Zechengelände wieder ein Ort werden kann, der Menschen vor Ort neue Formen von Arbeit, Identität und Gemeinschaft gibt. Rund um eine gemeinsam erschlossene Immobilie entwickeln sie Dienstleistungen und Veranstaltungen, die das Gelände touristisch erschließen, für Besucher aktivieren und zugleich in der Identität des Stadtteils verwurzeln.