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Netzwerk Interkultur Ruhr

Das Netzwerk Interkultur Ruhr ist ein offener Verbund für den Austausch und das Kennenlernen verschiedener Akteur*innengruppen in der Region. Öffentliche Netzwerktreffen finden regelmäßig an unterschiedlichen Orten im Ruhrgebiet statt. Hier wird neben einem thematischen Schwerpunkt über kulturpolitische Fragestellungen, den Arbeits- und Projektalltag diskutiert und Grundlagen für neue Kooperationen geschaffen. Unser Newsletter informiert über die nächsten Termine.

Das Netzwerk Interkultur Ruhr ist ein Kernbereich des Projekts und bildet eine Basis für die weitere Ausgestaltung des Programms. Parallel zur Gründung fanden bereits viele verschiedene Akteur*innen interkultureller Arbeit im Netzwerk zusammen. Die Treffen der beteiligten Akteur*innen finden stets in gemeinsamer Gastgeberschaft mit einer Partnerorganisation statt und können von ihrem Format her kleinere, konzentrierte Workshopformate oder – punktuell – größere, öffentliche Foren sein.

Ziel der Netzwerkarbeit von Interkultur Ruhr ist es, Impulse aus der Diskussion zu verstetigen, Fragen weiterzuentwickeln, besondere Dringlichkeiten herauszufiltern, neue Partnerschaften einzugehen, um schließlich auch gemeinsame politische Anliegen formulieren zu können.

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Netzwerktreffen

 

„Von Rassismus wurde nicht gesprochen.“

  • Podiumsdiskussion im Blue Square

Podiumsdiskussion mit der Initiative Duisburg 1984 über Rassismus, Rechte Gewalt und selbstorganisierte Aufklärung
14.06.2019, Blue Square, Bochum

Am 26. August 1984 wurde in Duisburg Wanheimerort ein Brandanschlag verübt, bei dem sieben Mitglieder einer „Gastarbeiterfamilie“ starben. Ein „ausländerfeindliches“, politisches Motiv wurde schnell ausgeschlossen. 1996 wurde eine „Einzeltäterin“ als Pyromanin verurteilt. Die Initiative Duisburg 1984 betrachtet die Aufklärung der Brandstiftung als unvollständig und will Rassismus als Motiv überprüfen. Anhand des Fallbeispiels diskutieren wir über Rassismus, Rechte Gewalt und selbstorganisierte Aufklärung.

In den 1980ern etablierten sich in Deutschland neue Formen der Migrationsabwehr und des gesellschaftlichen Rassismus. 1981 erschien das Heidelberger Manifest, in dem Professoren von einer „Unterwanderung des deutschen Volkes“ schrieben und Argumente für die Bürgerinitiative „Ausländerstopp” lieferten. 1982 sagte Helmut Schmidt, dass ihm kein Türke mehr über die Grenze komme. Auch Duisburger Unternehmen starteten mit Bund und Ländern im Frühjahr 1984 die Rückkehrkampagne von sogenannten „ausländischen Arbeitern“.

In diesen Zusammenhang ist eine Reihe von Anschlägen und Übergriffen einzuordnen, die in den 1980er und 1990er Jahren verübt wurden. In der Öffentlichkeit stellt rassistische Gewalt nach wie vor ein Dunkelfeld dar. Systematisch werden politische und rassistische Motive weder erwähnt noch strafrechtlich angemessen verfolgt. Spätestens seit den NSU-Prozessen wissen wir, wie behördliche Blindheit zur Entwertung von Rassismuserfahrungen, institutioneller Gewalt und Ohnmacht führt.

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Kein schöner Land? Kontinuitäten rassistischer Gewalt“ der Kulturfabrik Bochum e.V. fragten wir gemeinsam mit der Initiative Duisburg 1984, die sich aus Angehörigen von Opfern des Brandanschlags in Duisburg Wanheimerort vom 26. August 1984 und Aktivist*innen zusammensetzt, wie heute eine Anerkennungs- und Erinnerungspolitik für die Opfer rechter Gewalt aussehen kann. Wie können wir über Prekarisierungsfolgen sprechen, Solidarität organisieren und wie lässt sich eine erweiterte Rassismusanalyse durchsetzen?

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> www.inidu84.de

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Postkoloniale Perspektiven im Ruhrgebiet

  • Gäste im atelier automatique
  • Podium mit Natasha A. Kelly, Megha Kono-Patel und Miriam Yosef

Ein Arbeitstreffen mit Natasha A. Kelly
29.01.2019, atelier automatique, Bochum

Die Soziologin Natasha A. Kelly war im Rahmen des Programms 360° an der Musikschule Bochum zu Gast im Ruhrgebiet. Die bekannte Autorin und Aktivistin setzt sich für eine praktische feministische und postkoloniale Kritik an den bestehenden Strukturen ein, zum Beispiel im Kulturbetrieb. Das atelier automatique und Interkultur Ruhr nutzten ihre Anwesenheit, um in Kompliz*innenschaft mit Kulturarbeiter*innen und -aktivist*innen über postkoloniale Perspektiven für die Kulturszene im Ruhrgebiet zu diskutieren.

Dr. phil. Natasha A. Kelly ist Kommunikationssoziologin mit den Forschungsschwerpunkten Post-/Kolonialismus und Feminismus. Die in London geborene und in Deutschland sozialisierte Autorin, Dozentin und Kuratorin hat an zahlreichen Institutionen in Deutschland und Österreich gelehrt und geforscht. In ihren Publikationen und in ihren künstlerischen Arbeiten verbindet sie Theorie und Praxis und schafft damit Transferleistungen zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Zudem ist sie seit vielen Jahren in der Schwarzen deutschen Community engagiert.

Rassismus ist kein Randphänomen oder ein individuelles Problem, sondern eine strukturelle Tatsache. Daher ist jede*r Einzelne angehalten, sich zu fragen, wo die eigene Geschichte mit Kolonialismus verbunden ist, und sich dadurch der eigenen Privilegien oder auch Diskriminierungen bewusst zu werden. Dies ist als eine grundlegende Voraussetzung anzusehen, um als “historisches Wir” der eigenen Verantwortung nachzukommen.

Im Arbeitstreffen mit Natasha A. Kelly haben wir uns über unsere Ansichten des Ist-Zustandes im Ruhrgebiet ausgetauscht, um alternative Realitäten zu skizzieren, die unsere Gesellschaft und ihre Institutionen zu einem Ort des aufmerksamen und sorgenden Miteinanders machen.

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7. Kulturkonferenz Ruhr: Kulturorte für eine Metropole der Vielfalt?

  • Begrüßung von Johanna-Yasirra Kluhs und Fabian Saavedra-Lara / Interkultur Ruhr
  • Workshops bei der 7. Kulturkonferenz Ruhr

Zur Zukunft kultureller Räume und Institutionen
14.09.2018, Landschaftspark Duisburg-Nord

Die Kulturkonferenz Ruhr ist eine gemeinsame Veranstaltung von RVR und dem Land NRW, die der Kulturszene des Ruhrgebiets einmal jährlich eine Bühne für den regionalen kulturpolitischen und künstlerischen Diskurs bietet. 2018 wurde das Programm von Interkultur Ruhr gestaltet. Es beschäftigte sich mit dem Selbstverständnis, den Aufgaben und den Entscheidungsstrukturen von kulturellen Institutionen und Akteuren in einer Zeit wachsender gesellschaftlicher und politischer Spannungen.

Die pluralistische Gesellschaft des respektvollen Nebeneinanders und Miteinanders, geprägt von Globalisierung und Migration, sieht sich heute Angriffen ausgesetzt, die auf rückwärtsgewandten Fantasien einer vermeintlichen Homogenität gründen. 2018 waren Kulturschaffende der freien Szene, neue Protagonist*innen, Vertreter*innen von Institutionen sowie Gestalter*innen aus Kulturpolitik und Verwaltung eingeladen, über die Rolle der Kultur zur Entwicklung einer kooperativen Gesellschaft der Vielen zu diskutieren.

Die laufende Debatte erfordert neue Antworten, um eine Gesellschaft zu verteidigen, in der viele unterschiedliche Sichtweisen auf die Welt existieren können und in der die Teilhabe von Verschiedenen auch bedeutet, sich selbst verändern zu können. Wie können sich Kulturinstitutionen öffnen, um Orte der Vergemeinschaftung zu werden? Wie wollen wir produzieren und miteinander arbeiten? Was bedeuten in diesem Zusammenhang Widmung, Sorgfalt, Achtsamkeit und Gastfreundschaft? Wer bestimmt über die Institutionen und ihre Beschaffenheit?

Die 7. Kulturkonferenz Ruhr stellte sich der Herausforderung, als gegeben vorausgesetzte Gewissheiten über das eigene Tun auf den Prüfstand zu stellen und Ideen für neue Arbeitsweisen und Formen der Kooperation zu entwickeln. Sie suchte nach Gesprächstechniken und Diskussionsformaten, die viele unterschiedliche Stimmen zu Gehör kommen lassen und den zukunftsweisenden Dissens erproben.

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Do it yourself!

  • Workshop zur digitalen Medienproduktion
  • acting in concert

Digitale Kultur und Diversität. Workshops, Austausch und Musik
15.06.2018, [....] raum, Witten

Beim Netzwerktreffen Interkultur Ruhr ging es im Juni 2018 in Witten um kritische Medienbildung und -produktion. Kann der kreative Umgang mit digitalen Medien nach dem "Do it yourself"-Prinzip ein Schlüssel für die gesellschaftliche Teilhabe junger Migrant*innen sein? Zusammen mit der Arbeitsgruppe „Critical media literacy through making media“ der Universität Utrecht lud Interkultur Ruhr ein, das Smartphone als persönliches Archiv neu zu entdecken und Erfahrungen aus der eigenen Praxis zu teilen.

Junge Migrant*innen, vor allem Geflüchtete, erhalten seit einigen Jahren vermehrt Aufmerksamkeit in den Nachrichten, vor allem im Zusammenhang mit der so genannten "Europäischen Flüchtlingskrise". Auf die Art und Weise, wie sie in den Medien repräsentiert werden, haben sie nur geringen Einfluss. Politiker*innen, Verwaltungsangestellte und Journalist*innen sprechen üblicherweise für sie und stellen sie als abhängig, gefährdet, gefährlich, unreif, hilfsbedürftig usw. dar.

Das Netzwerktreffen Interkultur Ruhr in Witten begann mit einer offenen Gesprächsrunde zu aktuellen Themen der interkulturellen Kulturarbeit im Ruhrgebiet. Im zweiten Teil diskutierten die Referent*innen der Universität Utrecht ihre Ansätze und Erfahrungen aus dem Projekt „Critical media literacy through making media“ mit lokalen Akteuren. In praktischen Workshops beschäftigte sich eine Arbeitsgruppe mit Propaganda im Netz und mit dem Phänomen der „Fake News“, eine weitere mit der kreativen Nutzung persönlicher digitaler Archive und eine dritte mit den Effekten von „Filter Bubbles“ in den sozialen Medien.

Parallel zur Veranstaltung wurde eine offene Beratung zum Förderfonds Interkultur Ruhr angeboten. Als musikalischen Abschluss präsentierte der [....] raum in Kooperation mit „acting in concert“ und Interkultur Ruhr im Abendprogramm einen Live-Auftritt von Preach & Natascha P. mit DJ-Set von Yung_womb vom Hamburger Musikkollektiv One Mother.

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Weltmusik 2.0

  • Zu Gast im Katakomben-Theater.
  • Uwalmassa in concert

Gespräche und Konzerte zu Folklore und Global Pop
23.11.2017, Katakomben-Theater, Essen

Es ist nicht einfach, im Jahr 2017 über eine Form von Musik zu reden, die man früher „Weltmusik“ genannt hat und heute meist mit dem Begriff „Global Pop“ umschreibt. Diesen Diskursraum, in dem auch Begriffe wie „Folklore“ oder „Weltmusik 2.0“ eine Rolle spielen, hat das Netzwerktreffen von Interkultur Ruhr im November 2017 vermessen – mit zwei Gesprächsrunden und zwei Konzerten im Katakomben-Theater Essen.

Interkulturelle Pop- und Clubmusik ist ein globales Phänomen. Zeitgenössische kulturelle Praktiken wie Popmusik und Mode bieten als Ausdrucksform zwischen künstlerischem Anspruch und einem globalen Markt generell ein ideales Experimentierfeld für die Fusion verschiedener Stile und Traditionen. Durch die Digitalisierung und die damit einhergehende Entstehung global vernetzter Subkulturen hat diese Tendenz in den letzten Jahren stark zugenommen.

In den „Listening Sessions“, die Avril Ceballos vom Plattenlabel Cómeme und Guy Dermosessian von Kalakuta Soul Records 2017 auf Einladung von Interkultur Ruhr veranstalteten, wurden Akteur*innen dieser Szenen in Austausch mit dem musikalischen Geschehen im Ruhrgebiet gebracht. Das Netzwerktreffen diskutierte im Anschluss daran in zwei mit Expert*innen besetzten Podien die Themen „Folklore, Weltmusik und Globalismus im Ruhrgebiet“ und „Labelpraktiken vor dem Hintergrund von Weltmusik 2.0“. Interkultur Ruhr ging an diesem Abend auf die Suche nach dem "common ground" – auch, um darüber zu streiten: Wie sprechen wir heute, am Ende des Jahres 2017, miteinander über Musik?

Im Anschluss präsentierten die Gastgeber vom Katakomben-Theater und Referenten zwei sehr unterschiedliche musikalische Live-Acts, die sich in diesem Spannungsfeld bewegen: das Transaesthetics-Project feat. Utku Yurttaş & Nehrin Kurt aus dem Ruhrgebiet und Uwalmassa, ein dreiköpfiges elektronisches Musik-Projekt aus Jakarta.

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Übersetzen

  • Impulsvortrag von Jess Curtis
  • Podium zum Thema multilingualen Gesellschaft

Zusammenarbeit in einer multilingualen Gesellschaft
03.07.2017, Ringlokschuppen Ruhr, Mülheim an der Ruhr

Sprache ist Macht. Sie entscheidet über Ein- und Ausschluss. In einer offenen, integrativen und multilingualen Gesellschaft sind wir permanent mit Übersetzungsvorgängen konfrontiert. Eine demokratische Gemeinschaft mit flachen Hierarchien ist ohne Übersetzungen nicht zu machen. Was das für unsere interkulturelle Arbeit in Kunst und Kulturinstitutionen bedeuten kann, wurde im Juli 2017 beim Netzwerktreffen Interkultur Ruhr in Mülheim an der Ruhr diskutiert.

Das 4. Netzwerktreffen Interkultur Ruhr am 3. Juli 2017 in Kooperation mit dem Ringlokschuppen Ruhr beschäftigte sich mit dem Thema "Übersetzen – Zusammenarbeit in einer multilingualen Gesellschaft". Bereits am Vormittag hatten Besucher die Gelegenheit zum Beratungsgespräch zur Förderung im Fonds Interkultur Ruhr.

Das Programm eröffnete Jess Curtis mit einem Impulsvortrag die Diskussion. Der Choreograf und seine Kollegin Claire Cunningham hatten mit “The Way You Look (at me) Tonight” einen Performanceabend geschaffen, der 2017 im tanzhaus nrw zu sehen war, und der eine Vielzahl von Übersetzungsvorgängen im Bühnenraum verwebt. Hier wird das Übersetzen zu einer körperlichen Erfahrung und Nicht-Verstehen zur lustvollen Wahrnehmungsübung. Mit einem performativen Vortrag führte Jess Curtis in diese künstlerische Praxis der Übersetzung ein. Der Vortrag wurde von Simone Bury simultan in Gebärdensprache übersetzt.

Was bedeutet die Anerkennung der Vielsprachigkeit unserer Gesellschaft für (Kultur-) Institutionen? Fragen wie diese haben sich Bridget Fonkeu (TU Dortmund, Afro-Mülheimers, Silent University Ruhr), Michael Eickhoff (Theater Dortmund) und Jabbar Abdullah (u.a. Römisch-Germanisches Museum, Landesbüro Freie Darstellende Künste NRW) in einer offenen Podiumsdiskussion gestellt. Sie alle haben in unterschiedlichen Institutionen Verfahren der Übersetzung etabliert, um die Zugänge zu ihren Angeboten zu verbreitern. Ausgehend von ihren Erfahrungen, Zielen und weiteren Vorhaben sind wir in ein Gespräch darüber gekommen, wie wir zukünftig miteinander arbeiten wollen.

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Miteinander arbeiten – aber wie?

  • Netzwerktreffen Interkultur Ruhr
  • Arbeitsgruppe mit Katalin Erdödi

Partizipation, Entlohnung, Ziele und Aufgaben
21.11.2016, Bahnhof Langendreer, Bochum

Beim Netzwerktreffen Interkultur Ruhr im November 2016 ging es um die Frage des Miteinanders von Veranstalter*innen und Teilnehmer*innen interkultureller Projekte. Gemeinsam mit dem Kulturzentrum Bahnhof Langendreer Bochum lud Interkultur Ruhr ein, sich über Kooperationsformen in der interkulturellen Kulturarbeit auszutauschen.

„Wir äußern einen Verdacht“, so setzte die Einladung zu dieser Versammlung an, die einen selbstkritischen Dialog in Gang bringen wollte: Interkultur in Deutschland ist immer noch häufig vom Selbstverständnis eines Geberlandes geprägt. Kulturangebote, die sich dem Feld zuordnen, sind oftmals (tages-)politischen Vorstellungen von Integration untergeordnet und verstehen sich doch als unabhängige künstlerische oder soziokulturelle Unternehmungen. Initiatoren arbeiten oft nicht miteinander, sondern machen Angebote für “die Anderen”.

Solche Angebote und Projekte sind zwar vom Gefühl gegenseitiger Wertschätzung, Respekt und Augenhöhe geprägt. Doch häufig gibt es eine Schieflage zwischen dem Anspruch, miteinander zu arbeiten und der Übung darin, etwas für jemanden zu tun. Wie viel Partizipation steckt wirklich in partizipativen Projekten? Wie gestaltet sich diese Projektarbeit, welche Schwierigkeiten muss sie überwinden, und was kann sie bewirken? Wie können zum Beispiel Menschen bezahlt werden, die als Akteure in Projekten beteiligt sind und gleichzeitig als Abhängige einer Sozialversorgung leben? Ist kulturelle Projektarbeit eine berufliche Perspektive für prekäre Existenzen? Was sind Ziele und Aufgaben der interkulturellen Zusammenarbeit?

Diesen Fragen widmeten sich in kurzen Impulsvorträgen Katalin Erdödi (Kuratorin, Wien), Wanja van Suntum (Ruhrorter / cobratheater.cobra) und Kenan Araz (Soziologe und Sozialberater, Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V.), die Einblicke in verschiedene Ansätze der Kulturarbeit mit Geflüchteten gaben, sowie in drei anschließenden Workshops zur Vertiefung und Diskussion der Themen.

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