Time To Breathe Fellowship
Die Bewerbungsphase des Time To Breathe Fellowships ist beendet. Vielen Dank für eure Bewerbungen!
Die Entscheidung über die Fellowauswahl wird Mitte März bekannt gegeben.
Künstler:innen und Kulturschaffende im Ruhrgebiet, die sich als Schwarz, Person of Color, migrantisch positionieren und/oder eigene Fluchterfahrung haben, arbeiten unter erschwerten Bedingungen. Das Fehlen von Netzwerken, aufgrund von Flucht- und Migration, eine unübersichtliche Förderlandschaft, Sprachbarrieren und struktureller Rassismus erschweren weitere Professionalisierung und Sichtbarkeit der künstlerischen Arbeit.
Hier will das Time To Breathe Fellowship die Möglichkeit bieten, die eigene künstlerische Arbeit weiterzuentwickeln und eine nachhaltige Vernetzung und Sichtbarkeit der Fellows im Ruhrgebiet und darüber hinaus zu ermöglichen.
Das Time To Breathe Fellowship soll eine nachhaltige Basis für das zukünftige freiberufliche Schaffen fördern. Künstler:innen und Kulturschaffende, die sich als Schwarz, of Color, migrantisch positionieren und/oder eigene Fluchterfahrung haben, werden explizit zur Bewerbung ermutigt.
Das Fellowship mit neun Plätzen pro Jahr umfasst neben einer zehnmonatigen finanziellen Förderung die ideelle Förderung der Fellows durch ein an individuellen Bedarfen orientiertes Begleitangebot, welches ein Coaching, Begleitung durch Mentorship oder die Organisation einer Hospitanz sein kann. Die Fellows kuratieren gemeinsam mit der Leitung von Interkultur Ruhr das künstlerische Programm der ersten Ausgabe des Festivals, das Interkultur Ruhr im November ausrichten wird, und bringen dabei eigene Formate, Perspektiven und Themen ein.
Das Fellowship Programm ist Teil der Kulturstrategie Ruhr und wird vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW finanziert.
Was bietet das Time To Breathe Fellowship?
• das Fellowship ermöglicht Recherchearbeit, die Weiterentwicklung der eigenen künstlerischen Praxis oder die Entwicklung einer künstlerischen Arbeit.
• es bietet eine an individuellen Bedarfen orientierte Begleitung durch Mentoring Erfahrener im Berufsfeld, maximal zwei Coachingsitzungen oder Unterstützung bei der Vermittlung einer Hospitanz
• finanzielle Förderung für 10 Monate in Höhe von 1500€ pro Monat
• Teilnahme an Veranstaltungen zur Vernetzung
• Co-Kuration des IKR Festivals (Arbeitstitel) mit weiteren Fellows und der Projektleitung IKR
Wer kann sich bewerben?
Kunst- und Kulturschaffende aller künstlerischen Sparten, vor allem sozial engagierte Kunst, sowie spartenübergreifend Arbeitende, z.B. Autor:innen, Bildende Künstler:innen, Community Organizer, Tänzer:innen, Filmemacher:innen, Musiker:innen, die:
• freischaffend tätig sind
• dauerhaft im Ruhrgebiet leben
• nicht immatrikuliert an einer Hochschule sind
• nicht angestellt sind (eine geringfügige Beschäftigung bleibt hierbei unberücksichtigt)
• gern gesehen, aber nicht verpflichtend, sind Erfahrungen in der Auseinandersetzung mit postkolonialer, intersektionaler Machtkritik, Community-orientierten Themen oder Erfahrung in Empowerment-orientierter Arbeit
Die Jury
• Miriam Ibrahim, Kuratorin, Dramaturgin und Regisseurin
• Sika Azanledji, Kulturarbeiterin und Kuratorin für Community- und Nachbarschaftspraxis, Leitung der WerkStadt von PACT Zollverein
• Prof. Dr. Tahani Nadim, Wissenschaftsoziologin, hat die Forschungsprofessur „Curating Digital Objects of Cultural Knowledge and Memory“ inne.
Die Bewerbungsfrist ist abgelaufen. Weitere Bewerbungen können nicht entgegengenommen werden.
Ansprechperson für Fragen zur Bewerbung:
Jola Kozok (sie/ihr)
Tel. +49 (0) 201 2069-358
kozok(at)rvr.ruhr

