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Post-Heimat Arbeitstreffen

Sa. 23.03.2019, 19:30 Uhr

Präsentation im Rahmen des bundesweiten Arbeitstreffens von Initiativen interkultureller Theaterarbeit mit dem Titel POST-HEIMAT zu den Themen Flucht, Migration und Diversität.

Collective Ma'louba
Boat People Projekt
Exil Ensemble
Hajusom
Open Border Ensemble
RUHRORTER

Vom 21. – 24.3.19 findet am Theater an der Ruhr ein bundesweites Arbeitstreffen mit dem Titel POST-HEIMAT zu den Themen Flucht, Migration und Diversität statt. Das Treffen ist nach einem ersten Zusammenkommen an den Münchner Kammerspielen 2018 bereits das zweite seiner Art.

Es führt neben den Gruppen BOAT PEOPLE PROJEKT (Göttingen), COLLECTIVE MA'LOUBA (Mülheim an der Ruhr), EXIL ENSEMBLE (Berlin), HAJUSOM (Hamburg), OPEN BORDER ENSEMBLE (München) und RUHRORTER (Mülheim an der Ruhr) weitere Künstler*innen und Wissenschaftler*innen, sowie Gruppen und Initiativen aus NRW zusammen, deren Theaterarbeit in besonderer Weise mit Herausforderungen durch Migration und Exil verknüpft ist.

Das entstehende Netzwerk soll eine wissenschaftliche und kulturpolitische Begleitung und Reflexion der Arbeiten der einzelnen Gruppen sowie des gesamten Netzwerks ermöglichen, um die Erfahrungen modellhaft nutzbar zu machen und der Öffentlichkeit durch Symposien, Podiumsdiskussionen und digitale bzw. gedruckte Publikationen zur Verfügung zu stellen.

Langfristige und nachhaltige Ziele der von der Kulturstiftung des Bundes und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW geförderten und in NRW vom Kooperationspartner Interkultur Ruhr unterstützten Initiative sind Einfluss auf die strukturellen Defizite der deutschen Theaterlandschaft zu nehmen, Diskriminierung und Rassismus innerhalb der Theaterinstitutionen abzubauen sowie die Spielpläne und Inszenierungen der deutschen Theater vielgesichtiger, interkultureller und der Gesellschaft entsprechend repräsentativer zu gestalten.

Die zweimal jährlich stattfindenden Arbeitstreffen gastieren in Deutschland in wechselnden Städten und das Netzwerk soll stetig um weitere Mitglieder wachsen und sich zunehmend mit verwandten Initiativen verbinden. Der utopische Gedanke hinter der Netzwerkgründung sieht eine Auflösung des Netzwerks vor, wenn sich seine Ziele in einer dauerhaft veränderten transkulturellen Theaterlandschaft in Deutschland verwirklicht haben.

Das Arbeitstreffen ist eine geschlossene Veranstaltung und bietet einen geschützten Raum, um sich über gemeinsame Themen auszutauschen. Am Samstag, den 23.03.2019 um 19:30 Uhr öffnen sich die Türen für die interessierte Öffentlichkeit, mit einer Produktion vom Collective Ma‘louba, Publikumsgespräch und anschließender Party.

Programm 23.03.2019

19:30 - 21:00 Uhr your love is fire
Mudar Alhaggi | Produktion: Collective Ma‘louba
arabisch mit deutschen und englischen Übertiteln

21:30 - 22:15 Uhr Publikumsgespräch
Moderation: Immanuel Bartz

22:30 - 02:00 Uhr Party

Eine dauerhaft veränderte, transkulturelle Theaterlandschaft in Deutschland – diese Utopie verfolgt ein neues Netzwerk, das sich vom 21. bis 24. März 2019 zum bundesweiten Arbeitstreffen „Post-Heimat – Encounter #2“ am Theater an der Ruhr trifft. Max Florian Kühlem traf den Leiter der Gruppe RUHRORTER Adem Köstereli und Produktionsleiter und Dramaturg Immanuel Bartz vom Collective Ma’louba zum Gespräch:

https://www.interkultur.ruhr/notiz/netzwerk-fuer-eine-andere-theaterland...