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acting in concert festival

Oktober 2018
acting in concert

Übungen zu Gender- und Genre-Bending: queering and decolonizing spaces, Talk und Konzerte

acting in concert festival 2018

acting in concert schlägt musikalische Übungen zu Gender- und Genre-Bending vor. Hier verhandeln Konzerte und Diskussionen wie Musik, queer-feministische und postkoloniale Praxen in der Gegenwart politisch wirksam werden können – oder es längst schon sind.

An zwei Tagen, vom 19. bis 20. Oktober 2018, schafft acting in concert als ein intersektionales und postmigrantisches Gegenbild zu einer häufig rassistischen, sexistischen, homophoben und misogynen Konzertlandschaft affirmativ neue Bilder und Räume, in denen alle Geschlechter und Sexualitäten Anerkennung finden. Und fragt: Kann Musik, ein Festival oder eine Party unterstützen, safere spaces für alle zu bilden, von Ausschluss gekennzeichnete Räume zu durchqueren und patriarchale und rassistische Ordnungen umzuarbeiten?

Gemeinsam mit den Besucher*innen und den Künstler*innen und Aktivist*innen Neda Sanai, Lala &ce, Iku, COOL FOR YOU, slimgirl fat, MHYSA, Shaheen Wacker, Larry B und Born in Flamez spielt acting in concert in einem anderen Jetzt auf, das trotzdem auch unseres sein könnte. Unseres? Die namensgebende Instruction nimmt das Festival wörtlich und persönlich: Gemeinsam handeln, im Konzert – darüber hinaus. Und die Differenzen dieses Zusammenschlusses nicht übertönen, sondern hörbar machen.

Programm

Freitag, 19.10.2018, 19.00 – 22.00 Uhr
19:30 Uhr Larry B
20:30 Uhr slimgirl fat
21:15 Uhr Lala &ce with Iku

Samstag, 20.10.2018, 15.00 – 22.00 Uhr
15:30 Uhr Talk: ‚queering and decolonizing spaces’ mit Neda Sanai und Vika Kirchenbauer. Moderation: Shaheen Wacker
17:00 Uhr ‚ocean meditations 2018’ von Neda Sanai
19:30 Uhr MHYSA
20:30 Uhr COOL FOR YOU
21:15 Uhr Born in Flamez

Eintritt frei.

Seit 2014 betreibt der raum e.V. das Kaffeehaus und den Arbeitsort ‚[....] raum’ in Witten. Der raum ist Treffpunkt für kulturelle und soziale Initiativen in Witten, im Ruhrgebiet und darüber hinaus. Im Cafébereich mit Garten und einem Arbeits- und Konferenzraum reagiert der raum auf die Gegebenheiten vor Ort und verhandelt Themen der Zeit. Unter anderem beschäftigt er sich mit Ernährung und Geschmack als ein kulturelles Phänomen, das sich auch im Angebot des Cafés spiegelt. Im Rahmen der 2017 gegründeten Musik- und Diskursplattform ‚acting in concert’ befragt der raum die Musik nach ihrer Möglichkeit, hinsichtlich queerfeministischer, dekolonialer und antirassistischer Themen zu gesellschaftlichen Anliegen beizutragen.