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Arbeits(Visionen)

Juli 2021 - Oktober 2021
Emel Aydoğdu & Serkan Akın

Eine dokumenatrische Foto-, Video- und Textausstellung über Arbeit und Leben in Zeiten der Corona-Pandemie

Serkan Akın und Emel Aydoğdu. Foto: Emel Aydoğdu

„Wir Künstler*innen sind in diesem Jahr sowohl wirtschaftlich als auch künstlerisch sehr hart von der Pandemie betroffen. Uns wurde schlagartig jegliche reale Möglichkeit Kunst und Kultur zu betreiben aus den Händen gerissen. Daher werden 10 Portraits von Menschen aus unterschiedlichen Berufszweigen im Ruhrgebiet in den Rottstr5-Kunsthallen in Bochum eine Stimme finden, die über die Auswirkungen auf ihre Arbeitsverhältnisse und ihr Privatleben erzählen. Die Diversität der Portraits von Menschen aus dem Ruhrgebiet steht im Fokus.“

Kurzarbeit, Insolvenz, Veränderungen im Privatleben sind die stärksten konkreten und diffusen gesellschaftlichen Inhalte im Jahre 2020/2021. Ab Juli 2021 kommen die Akteur*innen mit verschiedenen Menschen ins Gespräch, um Einblicke zu gewinnen in ihre Perspektiven, Wahrnehmungen und Visionen, ihnen Gehör durch eine (Wander-)Ausstellung zu verschaffen und Impulse für Gesellschaft und Politik setzen.

Kurzfilm "Glück" (2021) von Emel Aydoğdu:

Emel Aydoğdu
*1990 geboren, ist Regisseurin und Autorin mit kurdisch-alevitischen Wurzeln. Sie studierte Szenische Forschung, Moderne und Zeitgenössische Kunst, Religionswissenschaft und Kunstgeschichte. Im Zuge ihres Studiums war sie Stipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung und hatte Bildungsaufenthalte in Tel Aviv/Jerusalem und Paris. Mit ihrem Dokumentarfilm “Meine Oma, Meine Wurzel, Meine Heimat” wurde sie 2011 mit dem Sonderpreis der Mercator-Stiftung im Bundeskanzleramt ausgezeichnet. 2020 wurde sie für diese Projektidee Arbeits(Visionen) von der Kunststiftung NRW ausgezeichnet.

Serkan Akın
*1985 geboren, ist freiberuflicher Dokumentar-Fotograf. Er studierte Fotografie an der Fachhochschule Dortmund, mit dem Schwerpunkt Dokumentarfotografie u.a. bei Prof. Dirk Gebhardt, Prof. Cindy Gates und Kai Jünemann. Während seines Studiums stellte er u.a. in Burgsteinfurt und im Krankenhaus in Köln Holweide aus. In seiner Abschlussarbeit beschäftigte er sich mit der Thematik der informellen Siedlung, die in den 1960er Jahren (Gecekondu) in Istanbul entstanden und brachte ein Bildband dazu heraus. Seit der Revolution im Jahr 2018 in Armenien beschäftigt er sich in einem Fotoprojekt auf seinen Reisen in Armenien mit der Vielseitigkeit moderner und traditioneller Lebensweisen in der Bevölkerung.

Förderer und Kooperationspartner: Kunststiftung NRW, Stadt Bochum, Förderfonds Interkultur Ruhr

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