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Arbeitstreffen: Flucht und Migration im Kulturbetrieb II

Mo. 16.01.2017, 13:30 Uhr

Im Anschluss an die Diskussion im Rahmen von Ruhr International 2016 folgt das Arbeitstreffen: Flucht und Migration im Kulturbetrieb II

Diskussion Flucht und Migration im Kulturbetrieb

Im Mai 2016 haben wir uns im Rahmen des Festivals Ruhr International gefragt, was Kunst und Kultur in Bochum und Umgebung tun können, um an der Heimatbildung unserer neuen Mitbürger zu wirken und in der Zusammenarbeit in den interkulturellen Dialog zu treten. Die Diskussionsrunde wurde unterstützt durch den Förderfonds Interkultur Ruhr. Wir haben versprochen: Der Dialog soll verstetigt werden. Das tun wir nun mit einem öffentlichen Arbeitskreis im Bahnhof Langendreer.

In drei Arbeitsgruppen wollen wir eine Bestandsaufnahme einzelner Felder durchführen und gemeinsam Anliegen und Lösungsvorschläge für nachhaltige Perspektiven einer interkulturellen Zusammenarbeit in der Bochum Kunst- und Kulturlandschaft entwickeln.

 

Ablauf

13:30 Uhr Ankommen

14:00 Uhr Begrüßung

14:15 - 16:00 Uhr Thematische Arbeitsgruppen

16:30 - 17:30 Uhr Abschlussplenum und Ergebnisse

17:30 Uhr Ausklang

Moderation: Regina Völz

 

Thema 1: „Förderprogramme, Förderkultur“

mit Johanna-Yasirra Kluhs und Sakher Al-Mohamad

Was gibt es für Förderprogramme für interkulturelle Arbeit? Was fehlt? Wie können Zugänge zur allgemeinen Kulturförderung für alle geebnet werden? Wie gehen wir mit Sondermitteln um? Und wie soll Förderung überhaupt passieren: wie viel persönlichen Kontakt braucht es und wie kann der entstehen?

Thema 2 „Ressourcen, Hardware“

mit Rolf Stein, Günfer Çölgeçen und Bahaa Monder

Hier werden gesammelt und dokumentiert: Kompetenzen und Ressourcen. Mangel, Bedarfe. Wem fehlt etwas, wer kann etwas geben? Woran fehlt es allgemein? Was für Systeme kann man sich einfallen lassen, die einen einfachen Austausch zwischen Bedarfen und Ressourcen ermöglichen? Hier kann ein Matching Fund für Bochum entstehen.

Thema 3 „Kontakte, Kompetenzen, Qualifikation“

mit Susanne Köllner und Youssef Hasan

Welche Kompetenzen fehlen Bochumer Kultureinrichtungen, um eine breite interkulturelle Öffnung überhaupt zu realisieren? Was hindert Betroffene daran, schnell in Regelsystemen wirksam zu werden? Und was braucht es für die Entwicklung dieser Kompetenzen. Seien es Sprachen, Arbeitserfahrungen und Qualifikationen oder auch psychologische, emotionale, rechtliches, politisches Wissen. Benötigte und vorhandene Kompetenzen werden hier kartiert und diskutiert.

 

Anmeldung erforderlich bis zum 12. Januar 2017, per E-Mail an: rolfstein(at)bahnhof-langendreer.de

Das Arbeitstreffen im Rahmen von Ruhr International ist eine Kooperation von Bahnhof Langendreer, Interkultur Ruhr, Kommunales Integrationszentrum der Stadt Bochum, Kulturbüro der Stadt Bochum und Zukunftsakademie NRW.