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Die Verhältnisse zum Tanzen bringen: WIR SIND MENSCHEN, SIE AUCH?

Mi. 03.07.2024, 18:00 Uhr

Ein musikalisch-anekdotischer Streifzug durch 50 Jahre Kemnade International mit Pedro Crovetto, Kazım Çalışgan und weiteren Gästen

Ansicht von Kemnade International 1993. Foto: Bestand Stadt Bochum, Presseamt, Fotograf Beifuß, WAZ

Arbeitsplätze statt Ausländerhetze! Das gilt heute noch genauso wie vor 50 Jahren. 1974 wurde in Bochum ein Festival ins Leben gerufen, das nicht nur auf Musik und Kunst, Literatur und Tanz setzte, sondern auch auf Vernetzung und das Wissen Vieler. Es wurde zu einem herausragenden Beispiel der reichen, lange schon migrantisch geprägten Kultur der Region.
 
Was bleibt von der damaligen Utopie? Welche Geschichten gehören noch erzählt, welche Tänze noch getanzt? Wie kann ein Dialog zwischen den Generationen gelingen und was heißt Solidarität heute? Und wie viel Festival passt in einen Museumsraum? Die Ausstellung „Die Verhältnisse zum Tanzen bringen“ im Kunstmuseum Bochum versammelt neu entstandene Kunstwerke mit historischen Arbeiten aus der Sammlung und blickt aus dem Heute zurück auf die lebendige Geschichte von „Kemnade International“.

Die Verhältnisse zum Tanzen bringen
27.04. – 08.09.2024
Kunstmuseum Bochum

Im Rahmenprogramm der Ausstellung findet am 3. Juli eine Veranstaltung in Kooperation mit Interkultur Ruhr statt. Gemeinsam mit Wegbegleiter:innen und Freund:innen von Kemnade International begeben wir uns auf eine Zeitreise: ein musikalisch-anekdotischer Streifzug durch die vergangenen 50 Jahre. Mit dabei ist unter anderem der Musiker Kazım Çalışgan, der zeitweise die künstlerische Leitung des Festivals übernommen hatte. Pedro Crovetto, der als Teil der Chile-Solidarität über viele Jahre mit Kemnade International und dem Kunstmuseum Bochum verbunden war, trägt ebenfalls Songs und Erinnerungen bei.

Der Eintritt ist frei.

„Die Verhältnisse zum Tanzen bringen“ ist eine Ausstellung des Kunstmuseum Bochum, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Kunststiftung NRW, dem LWL-Kulturfonds und Komm-an NRW. In Kooperation mit Interkultur Ruhr.

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