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Geschichtenwerkstatt Ruhr: Ex-zentrisches Mapping

Fr. 02.05.2025, 18:00 Uhr
atelier automatique

Ex-zentrisches Mapping: Geschichten kartieren, wo Karten enden

Foto: atelier automatique

Wie lassen sich Geschichten kartieren, die außerhalb des Zentrums liegen? Inspiriert von Olga Tokarczuks Konzept des ex-zentrischen Erzählens erkunden wir künstlerische Mapping-Methoden und experimentieren mit alternativen Kartierungen. Anhand eigener Projekte – aber auch darüber hinaus – werden verschiedene Herangehensweisen vorgestellt. Gemeinsam erschaffen wir neue Landkarten mit Collagen, Zeichnungen und Erinnerungen, um verborgene Narrative außerhalb des Zentrums sichtbar zu machen.

Bitte mitbringen (falls möglich): Eigene Ideen für Kartierungsprojekte, Kartenmaterial (z.B. Stadtpläne, Postkarten), Collagen-Material, eigener Laptop.

2. Mai von 18–20 Uhr
Gespräch mit: Julia Nitschke, AfrikNRW und Nesrin Tanç

3. Mai von 10–16 Uhr
Workshop mit: Julia Nitschke
Workshop mit Voranmeldung

Die Teilnahme ist kostenlos, Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt, daher bitten wir um frühzeitige Anmeldung: stadtlabor@aterlierautomatique.de

Julia Nitschke ist eine interdisziplinäre Performancekünstlerin und Kuratorin aus dem Ruhrgebiet. In ihrer Arbeit verbindet sie politisches Erinnern, queer-feministische Perspektiven und Archivarbeit. 2024 war sie Stipendiatin der Kunststiftung NRW und erforschte postindustrielle, queere Beziehungen zwischen dem Ruhrgebiet und Oberschlesien. Gemeinsam mit Eva Busch widmete sie sich im Archiv-Projekt „Emanzenexpress – Gemeinsam sind wir gemeiner“ der Neukartierung feministischer Kämpfe und Widerstände, um Bochums feministische Vergangenheit und Gegenwart stärker ins Zentrum zu rücken.

Die Geschichtenwerkstatt Ruhr ist ein Projekt des atelier automatique, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, von Interkultur Ruhr (RVR) und dem Fonds Soziokultur.

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