Geschichtenwerkstatt Ruhr: Erzählen was bleibt
Der Workshop konzentriert sich auf das Geschichtenerzählen als Praxis der Wissensproduktion und des Wissensaustauschs. Die Teilnehmenden werden verschiedene Übungen ausprobieren, bei denen aktives Zuhören und Erzählen einen Prozess in Gang setzen, in dem Themen aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet werden. Dieser Prozess wird sorgfältig aufgebaut und es wird darauf geachtet, dass die persönlichen Grenzen der Teilnehmenden respektiert werden.
Die Teilnehmenden des Workshops sind eingeladen, ein Objekt, ein Dokument oder ein Foto mitzubringen, das eine Quelle der Kraft ist.
28. März von 18–20 Uhr
Gespräch mit: Alexis Rodríguez Suárez und Yazan Abo Hassoum (We Are Here), Moderation: Megha Kono-Patel
29. März von 10–16 Uhr
Workshop mit: Alexis Rodríguez Suárez
Workshop mit Voranmeldung
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anzahl der Teilnehmenden ist begrenzt, daher bitten wir um frühzeitige Anmeldung: stadtlabor@aterlierautomatique.de
Dr. Alexis Rodríguez Suárez hat in Sozialanthropologie promoviert. Als Community-Organisator schafft er Räume für unterrepräsentierte oder unsichtbare Communities und ihre Geschichten. Er arbeitet mit verschiedenen Organisationen in Deutschland zusammen, um Community-, intersektionale, queer-feministische, Film- und Kunstprojekte sowie kulturelle und politische Bildung zu entwickeln. Derzeit arbeitet er als Programmplaner in der Abteilung Politik und Gesellschaft im soziokulturellen Zentrum Bahnhof Langendreer in Bochum und ist Co-Leiter des Projekts Geschichtenwerkstatt Ruhr.
Die Geschichtenwerkstatt Ruhr ist ein Projekt des atelier automatique, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, von Interkultur Ruhr (RVR) und dem Fonds Soziokultur.