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Internationale Bibliothek Ruhr

September 2022 - Dezember 2022
Nooshin Seifi & Pauli Nafer

Mobile Bibliothek vermittelt Literaturen und Wissensformen arabischer, afrikanischer und lateinamerikanischer Länder im Ruhrgebiet

Projektvorstellung beim „Cafe Wake Cup" im Theater an der Ruhr. Foto: Israa Habasch
Projektvorstellung beim „Cafe Wake Cup" im Theater an der Ruhr. Foto: Israa Habasch

Die Internationale Bibliothek Ruhr ist ein partizipatives Projekt, welches das kollektive kritische Denken durch die Verbreitung von Literaturen und Wissensformen arabischer, afrikanischer und lateinamerikanischer Länder im Ruhrgebiet fördert. Die literarische Produktion ist zentral für die Konstruktion von Identität, Geschichte und Erinnerung der Menschen. Sie ist auch ein wesentliches Instrument, um die Art, in der man die Welt fühlt und sieht, zu bestimmen.

Speziell als Wanderformat konzipiert, wird die Internationale Bibliothek Ruhr zu einem lebendigen Raum, der in Kooperation mit Institutionen lokale Künstler:innen und Kulturvermittler:innen sowie Gemeinden im Rahmen von Ausstellungen, Festivals, Residenzen und Buchpublikationen zusammenbringt.

Nooshin Seifi ist Dramaturgin/Regisseurin. Sie studierte Dramatische Literatur als Bachelor und Regie als Master an der Universität Teheran. Pauli Nafer ist Choreografin/Kuratorin. Sie studierte die deutsche Tanzmoderne an der Tanzschule Espiral sowie postmoderne Tanzkomposition an der UDLA in Chile. Seifi und Nafer haben sich bei der Szenischen Forschung an der RUB kennengelernt. Aktuell arbeiten beide im Ruhrgebiet künstlerisch freischaffend und bewegen seit 2021 die Internationale Bibliothek Ruhr.

Die Internationale Bibliothek Ruhr wird gefördert vom Fonds Interkultur Ruhr 2022.

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