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Podcast Pangaea Studios present: #2 Marny Garcia Mommertz und Princela Biyaa über Fasia Jansen

Archivmaterial zu Fasia Jansen. Foto: Marny Garcia Mommertz und Princela Biyaa, Dank an Ellen Dietrich

Podcast Pangaea Studios present: #2 Marny Garcia Mommertz und Princela Biyaa über Fasia Jansen

von: 
Olga Felker

Der Podcast "Pangaea Studios present" von Olga Felker und Interkultur Ruhr gibt Einblicke in die Arbeit interkultureller Initiativen und Akteur*innen im Ruhrgebiet, ergründet Perspektiven verschiedener Generationen auf die Arbeit im Kulturbetrieb und wie sich ihre Sicht aufs Selbst, das Schaffen und die Gesellschaft über die Jahre verändert haben.

In der zweiten Folge berichten die Stipendiatinnen Princela Biyaa und Marny Garcia Mommertz von ihrer Recherche-Residenz zu der Schwarzen Liedermacherin und Friedensaktivistin Fasia Jansen.

 

 

Besonders in linken feministischen Kreisen wird der Name Fasia Jansen ein Begriff sein. Die Aktivistin und Liedermacherin war vorwiegend in den 1980er Jahren fester Bestandteil der Arbeiter*innenbewegung und untermalte die Demonstrationen mit ihrer Stimme und ihren Liedern. Allerdings wird in diesen Kreisen ein wichtiger Aspekt Fasias nicht mitgedacht: Sie war eine Schwarze Frau. Um diesen blinden Fleck zu erforschen und mehr über afrodeutsche Menschen im Ruhrgebiet zu erfahren, arbeiteten Marny Garcia Mommertz und Princela Biyaa in einer Rechercheresidenz zu Fasia Jansen.

Die Rechercherezidenz wurde vom Internationalen Frauen*Film Fest Dortmund+Köln und Interkultur Ruhr ausgeschrieben und die beiden Künstler*innen, die in mehreren Projekten zu Schwarzem Leben in Deutschland engagiert sind, begaben sich in den beiden Recherchemonaten auf die Spuren von Fasia Jansen. Dabei fanden sie ein wesentliches Zeitzeugnis in einem Schwarzen US-amerikanischen Archiv: ein Gespräch zwischen Tina Campt und Fasia Jansen zu ihrem Schwarzsein in der BRD. Zum ersten Mal hörten die beiden, wie Fasia Jansen zu ihrem Körper und der Außenperspektive darauf stand.

Trotz der damit einhergehenden Erkenntnisse in der Recherche stellten sich Marny und Princela immer wieder und mehr die Frage: „Was darf Archivarbeit eigentlich?“. Und genau diese Frage stellen sich die beiden zusammen mit Olga Felker auch im Podcast. Überlegen, zweifeln und überdenken, was wir unter Archivarbeit verstehen und wie wir diese neu denken sollten, während immer mehr über Fasia Jansen und ihre Familie bekannt wird.

Falls euch die Informationen aus der Podcastfolge Lust auf mehr Hintergrundwissen zu Fasia Jansen und Archivarbeit gemacht haben, dann könnt ihr hierzu ab dem 20.06.2021 den Talk von Marny Garcia Mommertz und Princela Biyaa beim Internationalen Frauen*Film Fest Dortmund+Köln anschauen.

Internationales Frauen*Film Fest Dortmund+Köln
Talk zur Fasia Jansen-Residenz
20.06.2021, 13:30 Uhr

> https://vimeo.com/563238676/9749c33031

Auf Facebook läuft die Veranstaltung als Watchparty und dort stehen im Anschluss Princela und Marny im Chat zum Q&A bereit: https://www.facebook.com/IFFF.Dortmund.Koeln

> Internationales Frauen*Film Fest Dortmund+Köln

> Association for Black Art_ists e.V.

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Pangaea Studios present: Podcast zum interkulturellen Arbeiten im Ruhrgebiet

Weitere Folgen:

> #1 Black History Year in Dortmund

> #2 Marny Garcia Mommertz und Princela Biyaa über Fasia Jansen

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> Podcast zum Interkulturellen Kalender 2020

 

Princela Biyaa und Marny Garcia Mommertz im Interview. Foto: Marny Garcia Mommertz
Fasia Jansen, "35-Stunden-Woche ist das Ziel, Teil II”, Film von R. Schenkmann-Raguse. Foto: Archiv für Familien- und Amateurfilm des Ruhrgebiets / Interkultur Ruhr
Marny Garcia Mommertz und Princela Biyaa. Foto: Adriano Vanini
Portrait Fasia Jansen. Foto: Princela Biyaa und Marny Garcia Mommertz, Dank an Fasia Jansen Stiftung e.V.
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